Handballvereine

"Sport ist im Verein am schönsten" – wer kennt ihn nicht, den Slogan des Deutschen Sportbundes, der sich 2006 zusammen mit dem Nationalen Olympischen Komitee zum Deutschen Olympischen Sportbund zusammengeschlossen hat? Das trifft auf Mannschaftssportarten wie Handball natürlich besonders zu. Wer Handball betreiben möchte, egal ob aus reinem Spaß oder doch lieber ernsthafter, ist in einem Handballverein, wie dem HSV Köln Süd, bestens aufgehoben.

Handball in Deutschland

Deutschland besitzt mit dem Deutschen Handballbund, gegründet 1949, den größten Handballverband weltweit. Organisiert in fünf Landesverbände, die wiederum in insgesamt 22 Regionalverbände gegliedert sind, werden 4.600 Handballvereine mit insgesamt 850.000 Mitgliedern, aktive wie passive, verwaltet. Erfolgreichster deutscher Handballverein der Männer ist zweifelsohne der THW Kiel. Seit der Saison 1993/94 gingen 13 der 18 möglichen Titel in den Norden, davon wurden die Kieler alleine seit 2004 sechsmal in Folge Deutscher Meister. Die Serie wurde vom aktuellen Deutschen Meister HSV Hamburg unterbrochen.

Bei den Frauen gibt es keinen derartig dominierenden Verein. Herauszuheben ist aber der HC Leipzig, der Verein wurde sowohl in der BRD als auch in der DDR als SC Leipzig insgesamt 23 mal Deutscher Meister seit 1951, zuletzt 2009 und 2010. Aktuell ist der Thüringer HC erstmalig mit Meisterehren ausgestattet.

Die Ligen

Auf höchstem sportlichen Niveau wird in der ersten Bundesliga Handball gespielt. Als Unterbau dient eine zweigleisige 2. Bundesliga, in die wiederum Mannschaften aus vier 3. Bundesligen aufsteigen können. Die Landes- und Regionalverbände führen das Ligasystem weiter nach unten, wobei die Gliederungen sowohl für Männer als auch Frauen gelten.